Große Aufregung in Müs. Ein 30 Jahre alter Wallach, der auf den Namen „Morengo“ hört und der Familie Keller gehört, ist von der Pferdekoppel mit seinen Hinterläufen in das Wasser am Flussufer geraten und im Sand stecken geblieben. Zur Mittagszeit war das Pferd noch in der Koppel. Bei der abendlichen Kontrolle bemerkte die Familie Keller, dass sich der Wallach in eine missliche Lage befand. Der Wallach war schon mehrere Stunden im kalten Wasser. Die Besitzerin musste gegen 18.30 Uhr die Feuerwehr rufen, da alle Versuche, dass das Pferd selbstständig das Wasser verlassen kann, fehlschlugen. Das 30-jährige Pferd war auch schon stark unterkühlt. Die Feuerwehr Müs mit 20 Einsatzkräften und Landwirte holten mit vereinten Kräften und Rundschlingen den Wallach aus dem Wasser. Im ersten Moment sah es für das Pferd gar nicht so gut aus. Man stellte den Wallach auf die Beine, der Tierarzt hat das Tier untersucht und eine Spritze verabreicht. Noch vor Ort wurde das Pferd zugedeckt und ihm warmes Wasser verabreicht. Nun wird der Wallach zu Hause in seine Box gebracht, wo ihn Wärme und frisches Stroh erwartet. Pferdebesitzerin Keller ist überglücklich, dass dieses Abenteuer so gut ausgegangen ist. Auch für die Feuerwehr ist dies eine Besonderheit. „So etwas haben wir nicht alle Tage“, sagte Sebastian Erb, Einsatzleiter der Feuerwehr Müs. +++