Ein 26-jähriger weißrussischer Lkw-Fahrer fuhr mit seinem Sattelzug voller Elektrogeräte am späten Abend von einem Rastplatz auf die A7 bei Hünfeld. Schon in der Ausfahrt vom Parkplatz bemerkte der Fahrer Flammen an seinem Fahrzeug. In letzter Sekunde schafft es der Mann, das Gespann auf dem Seitenstreifen abzustellen und den Notruf zu verständen. Als die Feuerwehr bereits kurze Zeit später eintraf, stand der Sattelzug in Vollbrand. Die Flammen hatten auf den Auflieger mit Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Großgeräten übergegriffen. Die Flammen schossen meterhoch in den Nachthimmel. Da sich der Fahrer bereits unverletzt in Sicherheit gebracht hatte, konnten sich die Feuerwehrleute auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Da die Flammen zunächst drohten, auf die angrenzende Böschung überzugreifen, wurde eine aufwendige Wasserversorgung und Riegelstellung aufgebaut. Um auch alle Glutnester zu erreichen, musste der Auflieger entladen werden. In der ersten Phase des Einsatzes war die A7 in Fahrtrichtung Würzburg voll gesperrt. Im weiteren Verlauf konnte der Verkehr auf einer Spur an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. An dem Sattelzug entstand ein Totalschaden. Die Bergungsarbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen für den Verkehr werden sich voraussichtlich bis in den Vormittag ziehen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. +++