Der anhaltende Dauerregen hat in Hessen für einen schweren LKW-Unfall gesorgt. Ein mit einem Getriebeschaden liegengebliebenen LKW, der gerade von einem Abschleppwagen zur nächsten Werkstatt geschleppt wurde, kam nach dem Überfahren einer Bodenwelle auf einer leicht abschüssigen Straße hinter dem Abschlepper ins Schlingern und geriet dabei in den Seitenstreifen. Doch der Kiesstreifen war bereits von dem Dauerregen so aufgeweicht, dass er den schweren LKW nicht mehr tragen konnte. Der voll beladene Sattelzug mit insgesamt 32 T verlor den Halt und stürzte in den Graben. Da lag er nun und musste trotz der widrigen Wetterbedingungen geborgen werden. Diese gestaltete sich sehr aufwendig und zusätzlich erschwerte Nebel die Bergung. Erst musste die Firma ein Ersatzfahrzeug zur Unfallstelle organisieren, dann musste die gesamte Palletsladung in stundenlanger Kleinarbeit umgepumpt werden und der Havarist anschließend von einem Schwerlastkran wieder aufgerichtet werden. Den fast nagelneuen LKW mit nur 10.000 Kilometern auf der Uhr muss die Firma wohl abschreiben. Durch den Unfall und den Aufschlag hat sich der Kessel verzogen und ist nicht mehr zu retten. Schaden 250.000 Euro! +++