Er war auf dem Weg zur Arbeit und hatte eigentlich alles richtig gemacht – und dennoch bezahlte ein 22-Jähriger seinen Fußmarsch mit seinem Leben. Am Abend war er auf der L3176 von Sandlofs nach Fraurombach unterwegs. Vorschriftsmäßig lief er dabei am linken Straßenrand entlang und trug, offenbar der allgemeinen Gefahr bewusst, zusätzlich noch eine Warnweste, um frühzeitig gesehen werden zu können. Doch das tat ein 44-Jähriger offensichtlich nicht. In einer langgezogenen Kurve übersah der Mercedes-Fahrer den ihm entgegenkommenden Fußgänger nicht und erfasste ihn mit der rechten Fahrzeugfront frontal. Der 22-Jährige wurde auf die Motorhaube und in die Luft geschleudert, ehe er leblos auf der Straße liegen blieb. Ein alarmierter Notarzt konnte das Leben des Mannes nicht mehr retten, er war vermutlich sofort tot. Die Feuerwehr leuchtete die weitläufige Unfallstelle aus und unterstützte einen von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter bei seiner Arbeit. Er soll den Unfallhergang genau rekonstruieren. Dabei steht auch die Frage im Raum, ob er überhaupt fahrtüchtig war. Die Polizei stellte im Rahmen ihrer Ermittlungen fest, dass er womöglich unter Einfluss von Betäubungsmitteln sich ans Steuer gesetzt haben könnte. Sein Führerschein wurde sichergestellt, zudem musste er eine Blutprobe über sich ergehen lassen. +++