Einer Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg fiel am Mittwochmorgen, gegen 0.50 Uhr, auf der Petersberger Straße in Fulda ein Ford Mondeo im Gegenverkehr auf. Das Fahrzeug stand an der Kreuzung „Am Kleegarten“ an einer roten Ampel und wollte die Petersberger Straße stadtauswärts befahren. Als die Ampel grün wurde beschleunigte der Pkw sehr stark. Der Streifenwagen wendete, fuhr hinter dem Ford Mondeo und schaltete die Haltesignale ein. Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer, bog nach rechts in Richtung Gallasiniring ab, beschleunigte weiter und schaltete die Lichter des Fahrzeugs aus. Nach einer kurzen Verfolgung durch die Streife konnte der Flüchtige in der Straße „Am Kleegarten“ gestellt werden, nachdem er versucht hatte über den Parkplatz eines Grundstückes zu flüchten, eine Mauer jedoch die Weiterfahrt verhinderte. Der 35-jährige Fahrer aus der Gemeinde Hosenfeld stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss, was ein Atemalkoholtest bestätigte. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Der 35-Jährige muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und Trunkenheit am Steuer verantworten. Glücklicherweise kam durch den waghalsigen Fluchtversuch niemand zu Schaden.

BMW M4 überschlägt sich auf A 66 bei Flieden

Am Dienstagmittag kam es auf der A 66 in der Gemarkung Flieden zwischen den Anschlussstellen Neuhof-Süd und Flieden in südlicher Richtung zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen. Gegen 13 Uhr fuhren eine 25-jährige Frau aus Stuttgart und ihr 24-jähriger Beifahrer aus Wuppertal mit einem goldfarbenen BMW M4 auf der A66 in Richtung Frankfurt. In einer langgezogenen Rechtskurve kurz vor der Anschlussstelle Flieden kam der BMW bei regennasser Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort überschlug sich das Fahrzeug zweimal im angrenzenden Straßengraben. Die Insassen wurden beide leicht verletzt und konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Der BMW musste mit einem Totalschaden abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf etwa 70.000 Euro. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht beteiligt. +++