Sachschaden in Höhe von ca. 13.000 Euro und eine leichtverletzte Person lautet die Bilanz eines Verkehrsunfalls mit drei Beteiligten am Samstagmittag (01.10.) auf der A 7 bei Fulda. Eine 29-jährige aus dem Wartburgkreis wollte mit ihrem Renault Scenic an der Anschlussstelle Fulda-Nord auf die Autobahn in südlicher Richtung auffahren. Dabei verlor sie aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte vom Beschleunigungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen, wo eine 57-jährige Frau aus dem Main-Kinzig-Kreis mit ihrem Ford Focus unterwegs war. Um einen Zusammenstoß zu verhindern wich die 57-jährige nach links aus und prallte gegen die Betongleitwand, von wo ihr Fahrzeug wiederum nach rechts abgewiesen wurde. Ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis Warendorf, der zu diesem Zeitpunkt auf der linken Spur unterwegs war, versuchte noch zur Verhinderung einer Kollision seinen Opel Zafira auf den rechten Fahrstreifen zu lenken, wurde dabei jedoch zeitgleich von dem Ford linksseitig und dem Renault rechtsseitig gerammt. Alle drei Pkw wurden dabei erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die 49-jährige Beifahrerin in dem Renault erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden. Wegen der umfangreichen Einsatz- und Bergungsmaßnahmen blieb die A 7 ab der Anschlussstelle Fulda-Nord für etwa 1 ½ Stunden voll gesperrt, weshalb sich ein 10 km langer Stau bildete, der sich erst gegen 15:00 Uhr auflöste. +++